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ABL Wallboxen

Wallboxen für Unternehmen

Die ABL Wallbox

Der bayerische Hersteller ABL ist bekannt für besonders kleine Wallboxen. Das Modell eMH1 zum Beispiel sei mit nur 22,1 Zentimeter Breite und 11,6 Zentimeter Tiefe die kleinste Wallbox der Welt, heißt es oft. Ganz so weit wollen wir nicht gehen, aber es die Wallbox ist sicherlich unter den kleinsten die es gibt – ohne dabei Leistung einzubüßen.

Insgesamt gibt es bei ABL drei Modelle: die eMH1, die eMH2 und die eMH3. Je nach Modell kann eine maximale Ladeleistung von 11 kW beziehungsweise 22 kW erreicht werden. Generell sind die Wallboxen für alle Hybrid- und E-Autos geeignet, da sie 1-phasiges und 3-phasiges Laden ermöglichen. Wobei die Maximalleistung natürlich nur bei 3-phasigem Laden erreicht werden, das geht technisch gar nicht anders. Für welche Box Sie sich auch entscheiden, mit übergreifenden Produktstandards stellt ABL sicher, dass Sie sich immer auf Ihre Wallbox verlassen können.

Worauf Sie bei allen ABL Wallboxen vertrauen können:

  • Leichte Bedienbarkeit
  • Witterungsbeständiges Gehäuse
  • Anschlussfertig vorinstalliert (Ausnahme: ABL eMH1 Basic ohne FI-Schutzschalter Typ A)

Die Vorteile einer jeden ABL Wallbox

Wer ABL hört, denkt in der Regel an eine kleine kompakte Wallbox, weniger an deren Leistung. Dabei leisten die Wallboxen von ABL so einiges! Deshalb gibt es in unserem streng ausgewählten Wallbox-Sortiment einige ABL-Modelle. Mehr zu den Produktreihen erläutern wir im nächsten Absatz. Zuvor möchten wir Ihnen kurz einen Überblick darüber geben, wovon Sie bei jeder ABL Wallbox profitieren.

Die Vorteile einer jeden ABL Wallbox:

  • 1-phasiges und 3-phasiges Laden
  • Integrierter FI-Schutzschalter Typ A mit DC-Fehlerstromüberwachung
  • Integrierte Temperaturüberwachung zum Schutz vor Überhitzung
  • Welding Detection
  • Einstellbarer Ladestrom
  • Mit eMH2 und eMH3: Lademanagement umsetzbar, dank Master/Host- und Client/Slave-Geräten
  • Auch als Twin-Version verfügbar – die eMH3

Die ABL Wallboxen und ihre Funktionen

Die ABL eMH1

Dem Modell ABL eMH1 hat die Firma ihren guten Ruf zu verdanken, die Wallbox bleibt durch ihr platzsparendes Gehäuse direkt im Kopf. Es misst lediglich 27,2 Zentimeter in der Höhe, ist 22,1 Zentimeter breit und 11,6 Zentimeter dick (siehe ABL eMH1 mit Buchse 11kW 1W1121). Das hat ihr besonders im Privatbereich große Beliebheit eingebracht. Verfügbar ist die ABL eMH1 mit einer maximalen Ladeleistung von entweder 11 kW oder 22 kW. Die größere Variante verfügt über eine integrierte Phasenstrommessung, die vor Überlastung und Asymmetrie schützt. Übrigens: Die ABL eMH1 war 2018 Testsieger im ADAC-Test von 12 Wallboxen. Sie erhielt die Note “Sehr gut (1,0)”.

Die technischen Daten der eMH1-Modelle im Überblick:

  • Ladeleistung je nach Modell bis 11kW oder 22 kW
  • Typ 2 Stecker oder fest angeschlossenes Ladekabel mit 6 m Länge

Achtung: Die ABL eMH1 Basic als “abgespeckte” Variante der ABL eMH1 verfügt nicht über den sonst bei den Produkten standardgemäß integrierten FI-Schutzschalter Typ A. Mehr zu den Unterschieden erklären wir weiter unten in den FAQ.

Die ABL eMH2

Die ABL eMH2 ist der große Bruder der eMH1 und misst 43 Zentimeter in der Höhe, 32,8 Zentimeter in der Breite und 17 Zentimeter in der Tiefe (siehe ABL eMH2 Master mit Buchse 22kW 2W2240). Das ist nicht ganz so kompakt – dafür aber geballte Leistung: Die Wallbox lädt bis 22 kW und verfügt über einen MID-zertifizierten Energiezähler. So wissen Sie immer, wie viel Energie bereits geladen wurde. Sie können die eMH2 Wallbox zudem mit Zugangsbeschränkungen versehen. Entweder via RFID-Karten oder mittels QR-Code beziehungsweise der ABL App. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn die Wallbox in einer gemeinsamen Garage steht oder auf Geschäftsgelände.

Für den Geschäftsbereich ist die eMH2 übrigens besonders gut geeignet, denn es gibt sie als Master/Host-Ausführung, im ABL Jargon auch Controller, und als Slave/Client-Ausführung, im ABL Jargon auch Extender. An einen Master können 15 Slaves angeschlossen werden, sodass Sie auch einen Fuhrpark schnell und sicher laden können – ganz ohne manuelles Eingreifen oder das Umstecken von Autos. Die Master-Wallbox stellt sicher, dass die verfügbare Ladeleistung gleichmäßig auf die zu ladenden Autos verteilt wird und es nicht zu Überlastungen der Gebäudeelektrik kommt.

Gewerbliche Fuhrparks profitieren zudem von der OCPP-Unterstützung der eMH2-Wallbox. Sie ermöglicht ein einfaches Steuern und Abrechnen der einzelnen Ladevorgänge. Außerdem kann über OCPP eine PV-Anlage angebunden werden. Zur Anbindung über OCPP braucht die Wallbox eine gute Mobilfunkverbindung.

Die technischen Daten der eMH2-Modelle im Überblick:

  • Ladeleistung bis 22 kW
  • Typ 2 Stecker oder fest angeschlossenes Ladekabel mit 6 m Länge
  • Zugangsbeschränkung via RFID, QR-Code oder Smartphone-App
  • MID-zertifizierter Energiezähler
  • Verfügbar als Host/Master und Client/Slave für ein Lastmanagement-System
  • Integrierter Überstromschutz
  • LAN-Verbindung
  • Optional: Mobilfunk-Kommunikation via 4G/LTE
  • Optional: OCPP-Unterstützung

Die ABL eMH3

Die ABL eMH3-Modelle sind die Powerhouses im ABL-Sortiment. Sie verfügen über alle Features der eMH2 und sind zudem in einer Twin-Version mit zwei Steckdosen verfügbar. Die Twin-Version gibt es als Stand-Alone-Modell, aber auch als Master/Host und Slave/Client, im ABL Jargon Controller und Extender. So lässt sich mit den eMH3-Modellen ein noch größeres Lastmanagement-System einrichten. An jeden eMH3 Controller können 15 Slaves angeschlossen werden.

Es gibt sogar einen Controller+ und einen Extender+. Hier sind die Backend-Anwendungen und das Lastmanagement-System eichrechtskonform. Die eichrechtskonformen Plus-Modelle gibt es auch als Single-Versionen mit nur je einer Steckdose.

Die technischen Daten der eMH3-Modelle im Überblick:

  • Ladeleistung bis 22 kW
  • Typ 2 Stecker oder fest angeschlossenes Ladekabel mit 6 m Länge
  • Zugangsbeschränkung via RFID, QR-Code oder Smartphone-App
  • MID-zertifizierter Energiezähler
  • Verfügbar als Host/Master und Client/Slave für ein Lastmanagement-System
  • Integrierter Überstromschutz
  • LAN-Verbindung
  • Optional: Mobilfunk-Kommunikation via 4G/LTE
  • Optional: OCPP-Unterstützung
  • Als Twin-Version mit zwei Steckdosen verfügbar

Häufig gestellte Fragen zur ABL Wallbox

Was ist der Unterschied zwischen der ABL eMH1 und der eMH1 Basic?

Die ABL eMH1 und eMH1 Basic sind beide mit einer Ladeleistung von 11 kW und 22 kW verfügbar. Unterschied ist zum einen die Welding Detection, also die Verschweißungserkennung. Bei der eMH1 löst diese bei Verschweißung des Schützens aus. Bei der eMH1 Basic wird lediglich der Ladevorgang unterbrochen. Zum anderen ist bei der ABL eMH1 bereits ein FI-Schutzschalter Typ A mit DC-Fehlerstromüberwachung integriert. Bei der ABL eMH1 Basic muss der Schalter bauseits bei der Hausinstallation eingebracht werden.

Lassen sich mehrere “ABL eMH1” Wallboxen in Reihe schalten über eine Starkstromzuleitung?

Nein, es lassen sich nur die Wallboxen ABL eMH2 und ABL eMH3 in Reihe schalten. Kombinieren Sie dazu eine Master/Host-Wallbox mit so vielen Slave/Client-Wallboxen, wie nötig. Im ABL Jargon wird von Controllern und Extern gesprochen. Pro Controller können Sie maximal 15 Extender anbinden. Dann können Sie insgesamt 16 E-Autos gleichzeitig laden. Umsetzen können Sie ein Lastmanagement-System mit den ABL eMH2-Modellen oder, wenn das System und das OCPP-Backend eichgeprüft sein sollen, den ABL eMH3-Modelle. Für eine noch größere Kapazität, greifen Sie zu den ABL Twin-Modellen. Hier lädt jede Wallbox zwei Autos gleichzeitig. Sie können dann also 32 Autos gleichzeitig einstecken. Brauchen Sie noch mehr Kapazität, setzen Sie mehrere Controller-Extender-Systeme ein.

Gibt es die ABL eMH1 Basic auch mit kürzerem Kabel?

Wenn Sie die Wallbox mit fest installiertem Kabel kaufen nicht, nein. Sie können die ABL eMH1 aber auch nur mit Steckplatz kaufen und das Ladekabel extra. Dann können Sie über die Länge frei entscheiden und zum Beispiel ein nur 4 Meter langes Kabel beziehen. Das lässt sich dann eben nicht fest an der Box installieren, sondern an einer separaten Kabelhalterung befestigen oder Sie fahren es im Kofferraum mit sich herum. Letzteres ist übrigens gar nicht so ungewöhnlich. Manch einer fühlt sich so besser gerüstet, für die Ausnahmefälle, in denen man zum Beispiel im öffentlichen Bereich oder in der Firma an eine Wallbox ohne festes Kabel gerät.

Was kostet eine ABL Wallbox?

Das kommt auf die jeweilige Wallbox an. In unserem Sortiment ist die Wallbox eMH1 mit 799,00 Euro die günstigste ABL Wallbox, die eMH3 Twin Master/Host/Controller mit 4.809,00 Euro die teuerste.

Ist die ABL Wallbox eMH1 förderfähig?

Ja, die Wallboxen von ABL sind förderfähig. Beachten Sie jedoch, dass die KfW-Förderung für Wallboxen ausgelaufen ist. Haben Sie bereits eine Zusage erhalten, ist auch diese zeitlich begrenzt. Dann sollten Sie Ihre Wallbox installieren, bevor Ihre Zusage abläuft. Beachten Sie auch, dass es für Wallboxen in Ihrer Region gegebenenfalls noch andere Förderangebote gibt. Informieren Sie sich am besten über die Förderdatenbank des Bundes.

Wann man einen externen Stromverbrauchszähler an diese Wallbox anschließen?

Ja, Sie können an die ABL Wallboxen jeden MID-zertifizierten Energiezähler anschließen.

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